Donnerstag, 16. April 2009

Du bist, was du suchst

In einem Bericht in Die Welt heißt es, Google sammele so viele Nutzerdaten wie sonst keiner. Dass diese anonym blieben, sei nicht für immer garantiert. All die gesammelten Puzzleteile würden nicht zusammengesetzt, betont Google. Es gebe keinen Datenaustausch zwischen anmeldefreien und anmeldepflichtigen Diensten, so ein Privacy-Experte. Als Gegenargument wird aufgeführt, dass es leicht sei, von der Datenwelt auf die reale Welt zurückzuschließen. Denn im Netz gelte "Du bist, was du suchst". Das musste AOL vor drei Jahren schmerzhaft erfahren. Der US-Internetkonzern hatte damals mehrere Millionen Suchanfragen seiner Nutzer herausgegeben. Die Folge sei ein enormer Skandal gewesen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen