Montag, 29. Juni 2009

China blockt Google

In einem Kommentar der "Financial Times Deutschland" vom 26.Juni heißt es, die chinesische Regierung habe am Donnerstag Suchmaschine und E-Mail-Dienst des Internetkonzerns Google blockiert. Doch Google sei sicher kein armes Opfer. Der Konzern habe sich 2006 sehenden Auges in den chinesischen Markt begeben. Entgegen dem Firmenmotto "Seid nicht böse" habe sich Google für die aktive Mitarbeit bei der Zensur des Internets und gegen moralische Bedenken entschieden.

Neu - Google Vision

In einem Hintergrundartikel stellt "manager-magazin.de" einen neuen Dienst von Google vor, der derzeit in den USA getestet wird. Bei Google Vision bietet der US-Internetkonzern eine zentrale Telefonnummer für Nutzer an. Alle Anrufe können dann individuell auf verschiedene Festnetz- oder Mobilgeräte weitergeleitet werden. Der Nutzer bestimmt, welches der Telefone klingeln soll, wenn eine bestimmte Person anruft. Eingehende Nachrichten werden auf einer Voicebox im Internet gesammelt. Ob der Dienst auch auf Deutschland übertragbar ist, sei noch unklar.

Mittwoch, 24. Juni 2009

Umbruch am Markt für Firmensoftware

Der Internetkonzern Google erhöht den Druck auf die Anbieter von Software für Firmen. In den kommenden fünf Jahren werde die Lizenzierung von Softwarepaketen für Unternehmen eine der wichtigsten Einnahmequellen Googles, sagte Hal Varian, der Chefökonom des Internetkonzerns, dem "Handelsblatt" am Rande einer Veranstaltung der American Academy. Man wolle Geld mit Anwendungen machen, mit Lizenzen für Gmail oder dem Kalender für Unternehmen und Institutionen, so Varian. Die Ankündigung von Google zeigt, wie sehr der Markt für Firmensoftware im Umbruch ist.

Montag, 22. Juni 2009

Twitter - neuer Liebling der Internetbranche

In kürzester Zeit ist die Kommunikationsplattform Twitter zum "neuen Liebling der Internetbranche" aufgestiegen. Im Iran hat sich Twitter zu einer der wichtigsten Informationsquellen über die Unruhen nach den Wahlen für die westliche Welt entwickelt. Entstanden sei der Dienst bereits im Jahr 2006, sei aber erst in diesem Jahr zu einem Massenphänomen geworden. Prominente Nutzer wie Britney Spears oder Barack Obama hätten dabei geholfen, die Popularität zu steigern. Nach Zahlen eines Marktforschungsinstituts habe Twitter im April 32 Millionen Besucher gehabt.

Dienstag, 16. Juni 2009

Enterprise 2.0 vs. Web 2.0

Enterprise 2.0 ist eine Frage der Unternehmenskultur. Mindestens so wichtig wie die technischen Aspekte der Kollaborations- und Interaktionsmöglichkeiten webbasierter Anwendungen oder des semantischen Webs sind die soziokulturellen Aspekte des Web 2.0. Dieses Konzept der aktiven, gemeinsamen Gestaltung durch die Nutzer und der Beschränkung auf die Moderation ihrer Beiträge wird unter dem Begriff Enterprise 2.0 auf Unternehmen übertragen. Im Gegensatz zu klassischen Formen der Unternehmenskommunikation steht im Enterprise 2.0 der Austausch im Mittelpunkt.

Donnerstag, 4. Juni 2009

Suchmaschine Bing - Interview mit Wolfgang Sander-Beuermann

Die Frankfurter Rundschau befasst sich im Thema des Tages ausführlich mit dem Start der neuen Microsoft-Suchmaschine Bing. Neben diversen Hintergrundinfos zu Bing und dem Suchmaschinenmarkt insgesamt äußert sich auch Wolfgang Sander-Beuermann, Leiter des Suchmaschinenlabors der Uni Hannover, im Interview. Bing ist laut seiner Ansicht durchaus konkurrenzfähig, und es gebe bei Microsoft nicht die Fülle weitere Dienste wie etwa bei Google. Er rät Usern sowohl beim Betriebssystem als auch der Suchmaschine nicht den Marktführer zu nutzen und empfiehlt Suchmaschinen, die IP-Adressen nicht mitschreiben.

Dienstag, 2. Juni 2009

Neue Suchmaschinen Dienste

Neue Dienste von Microsoft, Yahoo und anderen verändern die Suche im Internet. Angeblich gibt Microsoft 100 Mio USD aus, um die neue Suchmaschine Bing zu bewerben, die Morgen am 3. Juni startet. Ein Trend geht zum Beispiel dahin, dass Suchmaschinen Fragen beantworten können. So gibt der Dienst Wolfram Alpha eine Antwort auf eingegebene Daten oder gestellte Fragen. Bing soll künftig Suchergebnisse thematisch sortieren und auch als Grafik anzeigen. Google seinerseits kontert mit zahlreichen Innovationen wie zum Beispiel der Software Wave, eine Kombination aus E-Mail, Chat- und Blog-Programm sowie Video- und Fotoportal.

Montag, 1. Juni 2009

Aus KUMO wird BING

Microsoft startet seine neue Suchmaschine unter dem Namen Bing und wagt damit einen neuen Anlauf auf das lukrative Geschäft der Internet-Suche. Am kommenden Mittwoch, dem 3. Juni, werde Bing freigeschaltet, kündigte Microsoft-Chef Steve Ballmer am Donnerstag im kalifornischen Carlsbad an. Begleitet von einer Millionen schweren Werbekampagne nimmt der Softwarekonzern damit erneut Anlauf zur Aufholjagd zum Marktführer Google.