Freitag, 31. Juli 2009

Überprüfung Kooperation zwischen Yahoo und Microsoft

Die US-Wettbewerbsbehörde hat eine sorgfältige Überprüfung der am Mittwoch bekanntgegebenen Suchmaschinen-Partnerschaft zwischen Microsoft und Yahoo angekündigt. Die beiden Unternehmen hoffen auf eine Zustimmung der US-Behörden bis Anfang 2010. Sie hatten zuletzt ausdrücklich betont, auf vielen Geschäftsfeldern weiterhin intensiv miteinander zu konkurrieren. Microsoft-CEO Steve Ballmer kritisierte die heftige Reaktion von Analysten und hielt fest, dass Microsoft und Yahoo weiter unabhängige Unternehmen bleiben.

Donnerstag, 30. Juli 2009

Microsoft und Yahoo machen ernst

Microsoft und Yahoo haben nach langen Verhandlungen am Mittwoch eine Allianz angekündigt. Die beiden Unternehmen werden ihr Geschäft mit der Internetsuche zusammenlegen, Yahoo will künftig die neue Microsoft-Suchmaschine Bing auf seinen Seiten nutzen. Die beiden Partner hoffen, dem auf diesem Gebiet dominierenden Anbieter Google besser Konkurrenz machen zu können. Die Verbindung fällt nun deutlich weniger umfassend aus, als dies anfangs diskutiert wurde. Für Yahoo kommt die Partnerschaft einem Rückzug aus der Internetsuche gleich.

Damit verfügen Microsoft und Yahoo ein Marktanteil von über 10% bezogen auf der Suchmaschinennutzung in Deutschland.


Montag, 27. Juli 2009

Lars Bak - Google Chrome OS - Programmierer

Die WirtschaftsWoche porträtiert den Programmierer Lars Bak, der für Google an dem Browser-Projekt Chrome beteiligt ist. Google wolle seine Vormachtstellung im Netz zementieren und Microsoft überflüssig machen. Der Wechsel zur Konkurrenz sei viel schwerer, wenn Menschen Googles vielfältigen Diensten vertrauen und Dokumente, E-Mails, Kontakte und Fotos auf den Servern des Suchkonzerns ablegten. Bak entgegne Kritikern von Google, dass das Unternehmen nur mit den Daten der Kunden hantiere, damit nützliche neue Dienste geschaffen werden.

Nachzulesen in der WirtschaftsWoche vom 27.Juli auf den Seiten 62-66

Interview mit "Sam Schillace" von Google

Sam Schillace, Entwicklungsleiter von Googles Onlinediensten Google Apps und Gmail, spricht in einem Interview mit der "WirtschaftsWoche" über das Verhältnis zu Microsoft und das Geheimnis des Reichtums. Ziel seiner Arbeit sei es nicht, einen Konkurrenten klein, sondern eine gute Idee möglichst groß zu machen, betont Schillace. Was Cloud Computing so erfolgreich mache, sei, dass PC-Nutzer von überall auf die gleichen Daten im Netz zugreifen können - egal wo sie sind und mit welchem Endgerät sie es tun. Voraussichtlich werde man in diesem, spätestens aber im nächsten Jahr mit den Apps die Gewinnschwelle erreichen.

Nutzung von Twitter

Täglich ist ein Beitrag über Twitter in Online-Medien und Zeitungen zu finden. Das zeigt nicht nur, dass der Dienst vor allem innerhalb der Medienbranche genutzt wird, es zeugt auch von der wachsenden Bedeutung des Dienstes. Demnächst soll es bei Twitter eine neue Funktion geben, die den Stellenwert eines Teilnehmers sichtbar macht. Die Software zeigt ein Bewertungssystem, das auf dem Ruf des Nutzers beruht. Außerdem sollten Nutzer sich gut überlegen, inwiefern sie private Sachen öffentlich machen. Machtlos sind Nutzer allerdings, wenn sich ein Dritter ihrer Identität bemächtigt. Dies will Twitter in Zukunft mit Hilfe eines Gütesiegels für geprüfte Zugänge verhindern.

Schlechtes Ergebnis für Microsoft

Microsoft hat seine bisher schlechteste Bilanz vorgelegt. Der Umsatz ging um 17 % auf 13,1 Mrd USD zurück, der Gewinn sank sogar um 29 % auf 3,1 Mrd USD. Auch das Online-Warenhaus Amazon.com musste einen Gewinneinbruch von 10 % auf 142 Mio USD verzeichnen. Der Umsatz stieg um 14 % auf 4,7 Mrd USD. Microsoft befindet sich an einem wichtigen Punkt, da die aktuelle Windows-Version Vista ein Flop war. Neben Apple hat nun auch Google das neue Betriebssystem Google Chrome OS angekündigt, das in Konkurrenz zu dem von Microsoft steht.

Microsoft vs. Google

Ob Websuche, Büroanwendungen oder Betriebssysteme, in allen Bereichen spitzt sich der der Kampf zwischen Microsoft und Google dramatisch zu. In diesem Kampf geht es um die Kronjuwelen von Microsoft. Allein im unlängst abgeschlossenen Geschäftsjahr hat das Unternehmen operativ 10,9 Mrd Gewinn mit Windows gemacht. Weitere 12 Mrd entfielen auf das Office-Paket. Mit der Suchmaschine Bing will Microsoft nun Anlauf gegen Googles Kerngeschäft nehmen. Google konterte mit der Ankündigung eines eigenen Betriebssystems namens Chrome OS.

Freitag, 24. Juli 2009

Update - Marktanteile der Suchmaschinen in Deutschland

Hier die aktuellen Marktanteile zur Nutzung der Suchmaschinen für Deutschland.
Stand 24.07.2009
Quelle webhits.de


Ergebnis:

Im Vergleich mit dem Stand der Suchmaschinen-Marktanteile vom 19.03.2009 musste Google Ferdern lassen und hat 4%-Punkte verloren.

Die neue Suchmaschine Bing von Microsoft ist seit dem 3.Juni am Markt aktiv und konnte dem Suchmaschinen-Giganten Google bereits 3,5% der Marktanteile streitig machen.

Die restlichen 0,5% verlorenen Marktanteile werden unter den "Kleineren" wie Web.de und Ask.com und andere aufgeteilt.

Details:

Google 86,1%
Bing 3,5%
MSN Live Search 3,1%
Yahoo 2.7%
T-Online 1.9%
AOL Suche 0.6%
ask.com 0.6%
WEB.DE 0.4%

Donnerstag, 23. Juli 2009

Umsatzeinbruch bei Yahoo

Bei Yahoo ist der Umsatz im letzten Berichtsquartal um 13 % auf 1,57 Mrd EUR eingebrochen. Wie Google konnte das Unternehmen den Gewinn zwar steigern, von 131 Mio USD im Vorjahresquartal auf 140 Mio USD, besonders beunruhigend war jedoch der Rückgang beim Umsatz mit Suchwortwerbung, der gegenüber dem Vorjahr um 15 % auf 359 Mio USD. Der Umsatzausblick für das laufende Quartal liegt bei 1,45 bis 1,55 Mrd EUR. Das heißt bestenfalls Stagnation, Analysten geben sich verhalten optimistisch.

Dienstag, 21. Juli 2009

Neue Hinweise zwischen Microsoft und Yahoo

Wie die Financial Times Deutschland berichtet, verdichten sich die Hinweise auf ein Bündnis zwischen Microsoft und Yahoo. Schon einmal versuchte Microsoft-CEO Steve Ballmer mit Yahoo anzubandeln. Der Softwarekonzern bot 47 Mrd USD für den Internetkonzern. Doch nach einem Hin und Her zog Ballmer im Mai 2008 abrupt sein Angebot zurück. Nun soll angeblich bereits diese Woche, nach der Präsentation der Quartalsergebnisse, eine Suchpartnerschaft zustande kommen. Die Financial Times Deutschland analysiert in ihrem Bericht das Für und Wider eines Bündnisses.

Siehe hier den Bericht in der aktuellen Ausgabe auf Seite 8

Montag, 20. Juli 2009

Schutz des geistigen Eigentums

Ein Kommentar der Welt am Sonntag stellt fest, Printhäuser in ganz Europa hätten sich zum Kampf gegen den Inhalteklau im Internet zusammengeschlossen und den Schutz des geistigen Eigentums in der digitalen Welt gefordert. Nun starte die Hauptzielscheibe ihrer Kritik, der Google-Konzern, einen Gegenangriff: Google-Manager Josh Cohen gab im konzerneigenen Google News Blog bekannt, jeder Verleger könne doch selber entscheiden, ob Google seine Seiten durchsuchen solle oder nicht. Außerdem lieferte der Manager seinen Kritikern den Code, mit dem Verlage die Suchroboter aussperren können, gleich kostenlos mit.

Siehe hierzu Artikel in der Welt am Sonntag vom 19.Juli - Seite 36

Google verdiente im 2.Quartal besser

Google hat im zweiten Quartal mit 5,36 USD pro Aktie besser verdient als erwartet. Das Umsatzwachstum hat jedoch im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Jahres deutlich nachgelassen. Der Zuwachs sank von 6,2 % auf nur noch 2,9 %. Für große Verunsicherung sorgte ein Rückgang der "Paid Clicks", der bezahlten Clicks auf Suchwortanzeigen, um 2 % verglichen mit dem ersten Quartal 2009. Außerdem sanken die Einnahmen aus den Klicks ("Cost per Click") um 13 %.

Icahn drängt auf Kooperation mit Microsoft

Der streitbare Yahoo-Großaktionär Carl Icahn drängt auf eine Kooperation mit Microsoft, seit er im August 2008 einen Sitz im Board des Internet-Pioniers übernommen hat. Neue Gerüchte legen nahe, dass es bald so weit sein könnte. Der Kurs der Yahoo-Aktie stieg am Freitag gegen den Trend leicht an, obwohl für Dienstag die Vorlage enttäuschender Quartalszahlen befürchtet wird. Deshalb könnte Yahoo nun die Zeit fürs Taktieren fehlen, wenn die Ergebnisse weit unter den Erwartungen liegen. Der Quartalsreport von Microsoft folgt zwei Tage später.

Zukunftspläne AOL

AOL will innerhalb von 24 Monaten zum größten Anbieter eigener Inhalte im Internet aufsteigen. Wie die Financial Times erfuhr, wird das Unternehmen am kommenden Freitag die Zukunftspläne skizzieren. Es werde in Zukunft einen sehr weit gesteckten Handel mit Inhalten geben und man wolle, dass AOL dabei im Mittelpunkt stehe, so der Vorstandsvorsitzende von AOL, Tim Armstrong. Im Zuge der für Ende 2009 vorgesehenen Trennung von Time Warner muss AOL die künftige Ausrichtung bestimmen. In vielen Bereichen ist das Unternehmen hinter Wettbewerber wie Google, Yahoo und Microsoft zurückgefallen.

Freitag, 17. Juli 2009

Die richtigen Keywords

Sie haben oder planen einen neuen Text zu veröffentlichen.

Wichtig ist zum einen einen gut verständlichen, aufgelockerten und aussagekräftigen Text (Content) mit Titel, Überschriften zu schreiben. Auf der anderen Seite ist für die Suchmaschinenoptimierung wichtig die Schlüsselbegriffe dieser Webseite zu integrieren, das Google eine Relevanz feststellt und die Internetseite in den Google Suchergebnissen gut platziert ist.

Aber Achtung: Die Keywords nicht wahrlos und sehr oft in den Text einbauen. Das kann zum einen die Lesbarkeit drastisch verschlechtern und bei Google bestraft werden.


Wie Keywords finden?

Überlegen Sie sich, mit welchen Keywords Ihre Webseite A gefunden werden soll. Nutzen die Google-Suche um die überprüfen, auf welchen Webseiten die Keywords vorkommt. Interessant ist auch eine Kombination aus zwei Keywords - zum Beispiel Produkt + Ort. Das Prozedre gilt für jede Ihrer Internetseiten, die gefunden werden soll!

Tool-Unterstützung

Im Web gibt es einige Tool, um Keywords zu finden - hier die Wichtigesten:

Mittwoch, 15. Juli 2009

Microsoft spielt runter

Microsoft spielt das Google-Projekt Google Chrome OS herunter. Der Windows-Manager Bill Veghte sagte, das Betriebssystem sei nichts weiter als ein Blogeintrag. Auch bei Googles Online-Bürosoftware habe man gesehen, dass nach ersten Ankündigungen erst einmal lange nichts passiert sei. Google hatte vor wenigen Tagen in einem Internetblog das neue Projekt angekündigt. Chrome OS soll auf dem freien Betriebssystem Linux basieren und in der zweiten Jahreshälfte 2010 zunächst für Mini-Notebooks zur VerLinkfügung stehen.

Dienstag, 14. Juli 2009

Microsoft stellt Office 2010 vor

Microsoft hat eine neue Runde im Dauerkampf mit dem Rivalen Google eingeläutet. Das Unternehmen veröffentlichte gestern auf seiner Partnerkonferenz in New Orleans Details seiner neuen Bürosoftware "Office 2010". Mit zahlreichen Online-Funktionen tritt es gegen das Paket "Apps" von Google an. Kräftig überarbeitet und vereinheitlicht wurden die bislang unübersichtlichen Druckmenüs. Funktionen wie das Konvertieren und Versenden oder Veröffentlichen von PDF-Dokumenten im Web sind ohne zusätzliche Software möglich.

Montag, 13. Juli 2009

Perspektive Google Chrome OS vs. Datenschutz

Googles neues Betriebssystem Google Chrome OS wird nach Meinung des Google-Vorstandsvorsitzenden Eric Schmidt auf Millionen von Computern genutzt werden und somit dem Marktführer Microsoft Marktanteile abjagen. Erste, mit Chrome OS ausgestattete Computer sollen nach Angaben von Google in der zweiten Jahreshälfte 2010 auf den Markt kommen. Anders als Windows von Microsoft basiert Chrome OS auf dem freien Betriebssystem Linux. Schmidt erwarte aber, dass Microsoft mit einer veränderten Strategie auf die neue Konkurrenz antworten werde. Gegen das angekündigte Betriebssystem von Google regt sich Widerstand unter Datenschützern. Man begrüsse, das Google das Betriebssystem Chrome OS als Open-Source zur Verfügung stellen will. Aber leider legt das Unternehmen diese Offenheit nicht an den Tag, wenn es darum geht, was genau mit den Nutzerdaten aus den verschiedenen Google-Anwendungen geschieht, sagt Marit Hansen, stellvertretende Datenschutzbeauftragte von Schleswig-Holstein. Die Strategie von Google sei erkennbar darauf gerichtet, die beherrschende Stellung im Internet weiter auszubauen, warnt auch Johannes Caspar, der Datenschutzbeauftragte der Stadt Hamburg.

Yahoo soll frischer werden

Yahoo-Europa-Vorsitzender Rich Riley geht für das laufende Jahr von einem stabilen bis leicht rückläufigen Gesamtmarkt bei Werbeanzeigen in Europa aus, so Riley im Interview mit "Euro am Sonntag". Yahoo hat in Europa weiter an Bedeutung gewonnen. Im Herbst will das Unternehmen seine Startseite überarbeiten. Die Nutzer können diese dann stärker personalisieren und Links zu anderen Seiten in einer eigenen Liste einbinden. Die elektronischen Postfächer in Yahoo-Mail sollen deutlich erweitert werden. Die Marke soll frischer und jünger werden.

Freitag, 10. Juli 2009

Entwicklung von Google Chrome OS

Google konnte für die Entwicklung seines angekündigten Betriebssystems Google Chrome OS vier große Computerhersteller und eine Reihe namhafter Chipfabrikanten gewinnen. Dazu zählen HP, Acer, Asus und Lenovo sowie seitens der Chiphersteller bislang Freescale, Texas Instruments, Qualcomm und Toshiba. Weitere Partner könnten in Kürze folgen.

Donnerstag, 9. Juli 2009

Google Chrome OS

Google bereitet die Einführung eines eigenen Betriebssystems vor. Damit will das führende Internethaus der Welt die bislang dominierende Marktstellung von Microsoft und dessen Windows-Betriebssystem angreifen und für sich neue Geschäftsfelder erobern. Wie Sundar Pichai, Vizepräsident für Produktmanagement des Unternehmens mitteilte, sollen von Mitte kommenden Jahres an erste internetfähige Kleinstcomputer mit dem System "Google Chrome OS" ausgerüstet sein.

Dienstag, 7. Juli 2009

734 Millionen Menschen nutzen WEB 2.0

Berechnungen des US-Marktforschungsunternehmens Comscore zufolge nutzen 734 Mio Menschen weltweit ein soziales Netzwerk. Dies entspricht 65 % der 1,1 Mrd Internetnutzer. Weltmarktführer ist Facebook, das inzwischen von rund 240 Mio Menschen genutzt wird. Die USA weisen die größte Zahl an Nutzern sozialer Netzwerke auf. Der Mikroblogging-Dienst Twitter hat seine meisten Nutzer ebenso in den USA. Aus Deutschland kommen nur 0,5 % aller Twitter-Nutzer.

Yahoo - falsche Entscheidungen

Falsche Entscheidungen können fatale Folgen für Industrien haben, heißt es in einem Kommentar der "WirtschaftsWoche" vom 06. Juni 2009. Yahoo-Gründer Jerry Yang hatte vor zehn Jahren zugestimmt, die Suchfunktion seines erfolgreichen Internetunternehmens an ein Start-up namens Google auszulagern. Als Yahoo seinen Suchservice 2004 reaktivierte, war Google längst etabliert. Zehn Jahre zuvor fehlten dem Computerhersteller Apple Kapazitäten, eine eigene Bürosoftwarelinie zu entwickeln. Das Feld wurde dem aufstrebenden Softwarehersteller Microsoft überlassen.