Freitag, 30. Oktober 2009

Google Navigation - kostenlos für Mobiltelefone

Mit der Ankündigung einer kostenlosen Navigationslösung für Mobiltelefone sorgt Google für Chaos in der Navigationsbranche - Google Navigation. Die Aktienkurse von TomTom oder Garmin brachen zweistellig ein. Dabei ist es alles andere als sicher, ob der Vorstoß sich zum Erfolg entwickelt: Die Software sei noch in der Testphase und werde zunächst ausschließlich für Googles Smartphone-Betriebssystem Android verfügbar sein, sagte Entwicklungsleiter Vic Gundotra am Stammsitz des Unternehmens in Mountain View.


Quelle: Official Google Blog: Announcing Google Maps Navigation for Android 2.0

Google wird musikalisch

Ein Branchengerücht hat sich nun offiziell bestätigt: Google hat ein neues Angebot zum Suchen von Musik im Internet gestartet - Google Discover Music - allerdings vorerst nur in den USA. Wer nach einem Musiktitel sucht, findet in der Trefferliste eine Möglichkeit zum Probehören. Auch Links zu Anbietern, bei denen das entsprechende Stück gekauft werden kann, sind enthalten. Um diesen Service bereitstellen zu können, arbeitet der Suchmaschinenbetreiber mit verschiedenen Musikanbietern zusammen, darunter Imeem und Lala sowie MySpace.


Quelle: Official Google Blog: Making search more musical

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Ordnung im Internet

"Die Welt" bringt ein Porträt der Medienkommissarin Viviane Reding. Nach ihrem Eingriff in den Mobilfunkmarkt ziele sie nun darauf ab, Ordnung in das Internet zu bringen. Besonders liege ihr das Urheberrecht am Herzen. Sie betont in diesem Zusammenhang, dass sie keinen Kampf gegen Google oder sonst wen führe, sondern sich für die Digitalisierung des europäischen Kulturerbes auf Grundlage eines starken europäischen Urheberrechts ausspreche. Dazu müssten aber auch die nationalen Regierungen bereit sein, Europa als starken Mitspieler in Sachen Urheberrecht zu akzeptieren, heißt es.

Dienstag, 27. Oktober 2009

Cloud Computing: Google gewinnt Jaguar

Google gewinnt Jaguar Land Rover als Kunden für das Cloud Computing. Am vergangenen Donnerstag verkündete Google, der Autobauer Jaguar Land Rover wickle seinen E-Mail-Verkehr künftig über die Profiversion des E-Mail-Dienstes Googlemail ab. Denn was für Privatanwender längst Standard ist – internetbasierte E-Mail-Dienste wie Googlemail oder GMX zu nutzen –, ist für Konzerne bisher alles andere als gewöhnlich. Unter dem Namen Cloud Computing sollen künftig große Teile der Programme nicht mehr auf unternehmenseigenen Servern laufen, sondern im Internet bei Dienstleistern wie Google, Microsoft, Salesforce und SAP.

RSS-Reader macht es einfach

Ein Hintergrundbericht in der "FAZ" beschäftigt sich mit dem Zugriff auf Informationsquellen im Internet. Ein RSS-Reader (SSS steht für "Really Simple Syndication") macht den Zugriff auf neue Artikel im Netz einfach. Man kann sich dies wie eine besonders schlanke Variante der gewohnten Webseiten vorstellen: kein Ballast, kaum Grafiken, kaum Werbung. Alle wichtigen Internetseiten sind in einer RSS-Variante abrufbar. Der Markt ist fest in der Hand von Google.

Montag, 26. Oktober 2009

Domains - made in Germany sind nun auch ein und zweistellig

Die Denic, die alle Internet-Seiten mit der Endung "de" verwaltet, hat am Freitag kurzfristig die Vergabe neuer Namen angesetzt. Neuerdings dürfen die Domains aus nur einem oder zwei Buchstaben bestehen oder nur Ziffern enthalten. Außerdem fiel das Verbot, Autokennzeichen wie STA für Starnberg zu Internetadressen zu machen. Insgesamt 1.545 ein- oder zweistellige Adressen waren verfügbar. Sie dürften innerhalb kürzester Zeit vergeben worden sein. Nur fünf kurze Adressen waren schon zuvor registriert, darunter die der Deutschen Bahn AG (db.de).

Yahoo: Carl Icahn zieht sich zurück

Nachdem die von Carl Icahn als lukrativ erhoffte Übernahme von Yahoo durch Microsoft nicht zustande kam, zieht sich der US-Investor nun aus dem Yahoo-Verwaltungsrat zurück. Seine Interessen lägen inzwischen auf anderen Geschäftsgebieten, schreibt Icahn in einem Brief an den Verwaltungsrat. Er habe nicht mehr genug Zeit für Yahoo. Außerdem sei es wohl nicht mehr nötig, einen aggressiven Investor im Verwaltungsrat zu haben.

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Yahoo verdreifacht den Verdienst

Yahoo hat von Juli bis September mehr als dreimal so viel verdient wie vor einem Jahr. Das Unternehmen profitierte von einer Belebung auf dem Anzeigenmarkt, von Umstrukturierungen und dem Verkauf von Anteilen an der chinesischen Website Alibaba. Im letzten Quartal hat Yahoo 186 Mio USD erwirtschaftet. Für das laufende vierte Quartal wurde ein bereinigter Umsatz von 1,17 bis 1,26 Mrd USD in Aussicht gestellt.

Montag, 12. Oktober 2009

Twitter verhandelt mit Google und Microsoft

Der Kurznachrichtendienst Twitter könnte seine Finanzierungsprobleme bald gelöst haben. Das Internet-Startup verhandelt laut "Wall Street Journal" mit Google und Microsoft über eine Suchpartnerschaft. Demnach sollen die Kurznachrichten der Twitter-Nutzer in die Ergebnisse der Google-Suche oder Microsofts Suchmaschine Bing eingebunden werden. Im Ausgleich dafür winken Twitter Millioneneinnahmen. Keines der Unternehmen bestätigte die Verhandlungen.

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Google Wave wird erklärt

Die Internet-Suchmaschine Google leitet deutschen Internetseiten 30 bis 80 % ihrer Nutzer zu. In Deutschland leitet Google die Suchmaschine, die rund 90 % Marktanteil hat, ihre Nutzer rund drei Mrd Mal im Monat zu den Fundstellen im Netz. Größter Nutznießer ist Wikipedia. Im August schickte Google 47 Mio Nutzer auf das Online-Lexikon. Einen großen und wachsenden Teil der Nutzerströme leitet Google aber auch auf eigene Angebote, heißt es weiter.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) erklärt, was Google Wave ist. Es sei eine Mischung aus E-Mail, Chat und Dokumentenverarbeitung. Kern von Wave sei die Kommunikation und Zusammenarbeit vieler Menschen in Echtzeit. 100.000 Tester dürfen nun mit dem neuen Produkt arbeiten. Der bekannte US-Blogger Steve Rubel habe geurteilt, Wave sei zu komplex. Wer mit zu vielen Menschen per Wave kommuniziere, werde ständig abgelenkt und damit unproduktiv, sagt der US-Blogger Robert Scoble.

siehe hier die Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 06.10.2009 auf Seite 15

US-Regierung verschärft die Regeln gegen Schleichwerbung im Web

Die US-Regierung verschärft die Regeln gegen Schleichwerbung im Internet. Die für Verbraucherschutz zuständige Federal Trade Commission (FTC) hat neue Regeln erlassen, die versteckte Werbung in Blogs, auf Twitter und in sozialen Netzwerken wie Facebook transparenter machen soll. Internetnutzer müssen künftig angeben, wenn sie Produkte oder Dienstleistungen empfehlen und dafür eine Gegenleistung bekommen. Wer gegen die Vorschrift verstößt, kann mit einer Geldstrafe von bis zu 11.000 USD pro Fall belegt werden, heißt es im "Handelsblatt".